• FFW-Aich

Gemeinschaftsübung 12.10.2015


Eine große Gemeinschaftsübung über zwei Regierungsbezirke und drei Landkreise hinweg brachte am Montag Abend wertvolle Erfahrungen für die beteiligten Feuerwehren Moosburg, Thonstetten, Buch am Erlbach,Thann/Vatersdorf, Langenpreising und Pfrombach/Aich. Auf dem Hof der Familie Bauer in Pfrombeck galt es Aufgaben von Personensuche über Innenangriff, Wasserbereitstellung bis zur Abschirmung der Nebengebäude zu bewältigen. So rückten über 80 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen an. Die große Anzahl der Fahrzeuge und deren richtiger Standort am Einsatzort, sowie die unterschiedlichen Funkgeräte waren dabei einige der gestellten Herausforderungen wie Gesamteinsatzleiter KBM Sebastian Keller bei der anschließenden Manöverkritik im neuen Feuerwehrhaus der FFW Pfrombach/ Aich besprach.

Die nächst gelegene Wehr von Pfrombach/ Aich war natürlich als erster am Einsatzort und schnell waren die beiden vermissten Personen ( Dummys) im stark rauchenden Stadel gefunden und geborgen. Die dann in kurzen Abständen eintreffenden Feuerwehren kümmerten sich um die weiteren Aufgaben. Da waren eine Wasserversorgung aus dem Unterflurhydrant, eine 300 Meter lange Leitung zu einem Löschwasserteich und eine weitere Leitung zu einem anderen Löschwasserteich aufzubauen. So konnte in Windeseile eine Brandbekämpfung über DL 30 , Wenderohr 24/50 und B- Strahlrohren erfolgen. Parallel dazu erfolgten der Aufbau eines Bereitstellungsraumes und der Beleuchtung sowie Verkehrsabsicherung. Atemschutzgeräteträger, Sanka und UG- Öl waren im Einsatz und es erfolgte Einsatzdokumentation. Schließlich kam auch noch die Feuerwehrleiter von Moosburg zum Einsatz. Nicht leicht war das Handeln der unterschiedlichen Funksysteme. Landshut hat noch keinen Digitalfunk und so musste man hier die Schnittstelle zum Analogfunk schließen. Das ganze Szenario wurde dabei aufmerksam von den Kreisbrandmeistern Franz Ganslmaier ( Erding) und Florian Baumann (Landshut) beobachtet um es anschließend auswerten zu können. Insgesamt zog natürlich dieser gigantische Einsatz bei dem 13 Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht zum Einsatzort fuhren, auch Zuschauer aus der Bevölkerung an, die doch staunten mit welcher geballten Kraft im Notfall die Feuerwehr zur Stelle ist. Das Resümee des Einsatzes war am Ende auch positiv, die Verständigung und das Zusammenwirken klappte gut, auch wenn, und dafür gibt es ja solche Übungen, da und dort noch Verbesserungen möglich sind. Die abschließende Brotzeit im Feuerwehrhaus hatten sich alle redlich verdient und der Familie Bauer gebührte der Dank für die Bereitstellung dieses passenden Einsatzortes.

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